|
|
FELLINGER KREBSFORSCHUNG Gemeinnütziger Verein zur Förderung der Krebsforschung A-1190 Wien, Billrothstraße 78
|
|
5 Jahre Fellinger Krebsforschung
Vor fünf Jahren, im Frühjahr 2002, wurde auf Initiative von Frau Dr. Barbara Fellinger, der Witwe des weltbekannten Internisten, Univ. Prof. Dr. Karl Fellinger, der gleichnamige Krebsforschungsverein mit Sitz im Rudolfinerhaus gegründet. Zu den Gründungsmitgliedern gehörten mehr als dreißig prominente Persönlichkeiten, viele von ihnen ehemalige „Schüler“ von Professor Fellinger. Damit wurde zum ersten Mal in Österreich eine Institution ins Leben gerufen, die sich auf privater Basis, ohne öffentliche Förderung, der Unterstützung der Krebsforschung widmet. Für das Rudolfinerhaus bedeutete dies einen noch engeren Kontakt zu den in Forschung und Therapie von Krebserkrankungen tätigen Ärzten, wodurch es weiterhin seinem Anspruch gerecht werden konnte, medizinische Betreuung von Krebspatienten nach neuestem Standard und auf hohem Niveau zu bieten.
Die von Frau Dr. Fellinger zur Verfügung gestellte großzügige Geldspende wurde so angelegt, dass aus den jährlichen Zinserträgen mehrere Forschungsaufträge erteilt werden konnten. Da für eine ausreichende Förderung aber zusätzliche Mittel nötig waren, wurden durch persönliche Initiative vieler Mitglieder des Vereins weitere finanzielle Quellen erschlossen. Neben Spenden aus der Industrie, von Banken, von Versicherungen und von Privatpersonen wurden zusätzlich Benefizveranstaltungen organisiert, die alle dazu beitrugen, dass in den ersten 5 Jahren rund 400.000,- Euro für Forschungsaufträge ausgeschüttet werden konnten. Damit wurden 21 medizinisch-wissenschaftliche Projekte aus den Gebieten der Onkologie, Hämatologie, Tumor-Epidemiologie und Psycho-Onkologie unterstützt.
Um zu gewährleisten, dass tatsächlich wissenschaftlich fundierte medizinische Projekte gefördert werden, erfolgt durch ein unabhängiges Kuratorium eine erste Prüfung der eingereichten Projekte und anschließend die Weiterleitung an fachspezifische Gutachter. Sodann wird durch die Mitglieder des Vorstandes geprüft, ob die vom Kuratorium als forschungswürdig erkannten Projekte tatsächlich den Vereinszielen entsprechen.
Neben den zahlreichen Privatspendern sollen mit besonderem Dank zwei Benefiz-Veranstaltungen erwähnt werden, welche dazu beitrugen die angestrebten Förderungsziele zu erreichen. Es sind dies das zu Gunsten der Fellinger Krebsforschung von der „Dkfm Angelika Prokopp Privatstiftung“ organisierte Konzert mit Mitgliedern der Wiener Philharmoniker im Palais Coburg (Bild 1) sowie das großartige Abendessen im Palais Liechtenstein, zu dem Prinzessin Amalie von und zu Liechtenstein (Bild 2) geladen hatte.
Die junge Geschichte des Vereines und die bisherigen Erfolge seiner Fördertätigkeit geben zur Hoffnung Anlass, dass private Initiative dazu beiträgt weitere Mosaiksteinchen des Puzzle „Krebs“ zu finden. Da es kaum eine Familie gibt, die nicht in irgendeiner Weise durch dieses furchtbare Leiden betroffen ist, sollte jeder Einzelne daran erinnert werden, welch wertvolles Gut Gesundheit ist und wie schwierig es ist, diese zu erhalten. Die Erforschung der Ursachen und der möglichen Behandlung von Krebserkrankungen stellt daher ein vordringliches Anliegen unserer Gesellschaft dar, das nicht allein dem Staat überlassen werden kann.* Wir, die Mitglieder des Fellinger Krebsforschungvereins, werden uns weiterhin bemühen dazu beizutragen, dass die finanziellen Möglichkeiten für junge Wissenschaftler, die sich der Krebsforschung widmen, verbessert werden.
*Spenden an die „Fellinger Krebsforschung“ sind gemäß Erlass der Finanzbehörde im Sinne
des § 34 BAO von der Steuer absetzbar.
Spendenkonto: Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien. Kto.Nr. 7.308.737 Fellinger Krebsforschung

Bild 1: Benefizkonzert von Mitgliedern der Wiener Philharmoniker im Palais Coburg, 3. Dez. 2006
Prof. Dr. Günter Seifert spielt eine Stradivari aus der Dkfm. Angelika Prokopp Stiftung.

Bild 2: Benefiz-Diner im Palais Liechtenstein, 5. Dez. 2006
Prinzession Amalie von und zu Liechtenstein und Prof. Dr. Josef Schwarzmeier (Präsident des Fellinger Krebsforschungsvereins)